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Bischof Stäblein: Greta Thunberg hat Bewusstsein der Welt verändert

Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Christian Stäblein, hat die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg gewürdigt. "Sie hat das Bewusstsein in der Welt verändert. Weil sie eben einen Nerv getroffen hat: den, dass wir wissen, es muss sich etwas ändern", betonte Stäblein in seiner Kolumne in der Berliner Boulevardzeitung "B.Z." (Donnerstag). Weiter schrieb er: "Viele Menschen wissen inzwischen, dass wir etwas gegen den Klimawandel tun müssen."

Greta Thunberg sowie weitere Klimaaktivistinnen treffen sich am Donnerstag in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einem Gespräch. Anlass ist ein offener Brief der Klimabewegung "Fridays for Future" an alle Staats- und Regierungschefs.

Stäblein erinnerte daran, dass sich Thunberg auf den Tag vor zwei Jahren (20. August) erstmals allein vor das schwedische Parlament gesetzt habe: "Vor sich ein handgeschriebenes Plakat, schmucklos, drei Worte nur: Skolstrejk för klimatet - Schulstreik für das Klima."

Entstanden sei daraus eine weltweite Klimabewegung. "Hunderttausende sind immer wieder auf den Straßen, vor allem Schülerinnen und Schüler, aber nicht nur, eher eine ganze Generation", betonte der Bischof.

"In der Bibel nennt man Menschen, die ihre Umwelt wachrütteln, aufschrecken, mit der Wahrheit konfrontieren: Propheten", erklärte Stäblein weiter. Ob das hier zutreffe, sei dahin gestellt. "Im Nerv treffen liegt jedenfalls etwas Prophetisches. Entscheidend aber ist dies: Greta Thunberg rüttelt wach. Sie sagt, was an der Zeit ist. Für die Schöpfung Gottes", betonte der Bischof.

(epd)

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