17.07.2014
Bauarbeiten werden voraussichtlich erst 2015 enden.
17. Juli 2014. Dahme/Potsdam (epd). Die mehr als zwei Millionen Euro teure Sanierung der evangelischen Stadtkirche St. Marien in Dahme dauert länger als zunächst geplant. Statt im laufenden Jahr sollen die Arbeiten an der seit 2011 wegen Baumängeln gesperrten Kirche voraussichtlich erst 2015 enden, berichtet die in Potsdam erscheinende «Märkische Allgemeine Zeitung» (Donnerstagsausgabe). Die Beseitigung giftiger Holzschutzmittel aus den 70er Jahren sei jedoch bereits abgeschlossen.
Die Marienkirche in Dahme bei Luckau mit ihrem fast 40 Meter hohen Turm entstand nach dem großen Stadtbrand von 1666 und gilt als bedeutendster Kirchenbau der Stadt und prägender Bestandteil des historischen Stadtkerns. Der Ursprung der Kirche geht bis in das 12. Jahrhundert zurück. Die außergewöhnlich gute und umfangreiche Kirchenausstattung aus der Spätrenaissance gilt auch als überregional bedeutend.
Die Kirche wird auch als überregionale Kulturstätte für Singwochen, Tagungen und Orgelkurse des benachbarten Seminars mit rund 80 Betten genutzt.