„Talitha Kumi ist ein Zeichen der Hoffnung.“

03.04.2025

Konsistorialpräsidentin Dr. Viola Vogel zu Gast im Heiligen Land

Die Konsistorialpräsidentin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Dr. Viola Vogel, besuchte Ende März die Deutsche Evangelisch-Lutherische Schule Talitha Kumi in Beit Jala. Talitha Kumi ist eine Deutsche Auslandsschule in Trägerschaft des Berliner Missionswerkes.

Mit der Schulleitung sprach Dr. Viola Vogel über die Herausforderungen für Talitha Kumi durch die aktuelle politische Situation, die beispielsweise die Bewegungsfreiheit im Westjordanland weiter eingeschränkt und den Zugang zur Schule erschwert hat. Im Austausch mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 und 11 erhielt sie Einblicke in den Schulalltag und die Perspektiven und Hoffnungen der Jugendlichen. Bei einem Rundgang über das weitläufige Schulgelände besuchte Vogel auch das Umweltzentrum und den Kindergarten.

Über die Gemeinden und Schulen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL) sprach die Konsistorialpräsidentin mit Pfarrerin Sally Azar, Pfarrer Ashraf Tannous und Bildungsdirektorin Eva Azar. Die ELCJHL ist Partnerkirche der EKBO.

Dr. Viola Vogel über die Begegnungen: „Talitha Kumi ist ein evangelisches, hochwirksames Zeichen der Hoffnung. Warum? Die Kinder glauben dort an die Zukunft ihres Landes, sie lernen sich einzusetzen für ein friedliches Zusammenleben auf Augenhöhe, mit gegenseitigem Respekt, Empathie und Menschenfreundlichkeit. Glaube, Liebe und Hoffnung in der Nachfolge Jesu weitergeben – das liegt uns als Christen am Herzen und gilt besonders hier, im Heiligen Land. Ich habe hohen Respekt vor den Mitarbeitenden unserer Partnerkirche, der ELCJHL, und den Lehrkräften in Talitha Kumi, die diese Werte täglich vorleben.“

Mit dem Patriarchen der Griechisch-Orthodoxen Kirche, Theophilus III., Propst Joachim Lenz und der Pfarrerin für Touristen- und Pilgerseelsorge der EKD, Ines Fischer, führte Dr. Viola Vogel Gespräche über die Situation der Christen im Heiligen Land und die Ökumene vor Ort. In der Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg feierte sie einen Gottesdienst.

In Jerusalem besuchte Dr. Viola Vogel die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und das Hadassah Medical Center. Das Großkrankenhaus ist für sein versöhnendes und soziales Engagement bekannt. Hadassah ist eine weltweit tätige Organisation, die aus der zionistischen Frauenbewegung in den USA hervorgegangen ist.

Den Holy Land Trust, eine NGO, die sich mit sozialer und kultureller Arbeit sowie Hilfsprojekten für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina einsetzt, lernte Dr. Viola Vogel in Bethlehem kennen. Die Mitarbeiter Said Zarzar, Elias Deis und Daniel Kovalenko berichteten über ein geplantes Kooperationsprojekt mit der Schule Talitha Kumi.

Begleitet wurde Dr. Viola Vogel von der stellvertretenden Direktorin des Berliner Missionswerkes, Magdalena Stachura, und dem Nahostreferenten Dr. Simon Kuntze.

(Pressemitteilung EKBO)

 

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